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"Die Liebe hat tausend Arme und Beine, und Münder so viele wie es Wellen auf dem Ostmeer gibt"

(Chinesisches Sprichwort)




An die Feinde des Priaps

Gottfried August Bürger

Es knallet alles was lebet,
Was in den Lüften schwebet,
Es knallt die ganze Welt;
Ein Mädchen von zwölf Jahren,
Mit zwanzig Stoppelhaaren,
Der Fuchsschwanz schon gefällt.

Was machen nicht für Mienchen?
Die Hasen und Kaninchen,
Was tut der Sperling nicht?
Der Hengst macht junge Füllen,
Der Bull hat seinen Willen,
Wenn ihn der Kitzel sticht.

Der Elefant von hinten,
Weiß auch das Loch zu finden,
Der Kater braucht kein Licht;
Der Bär bohrt seiner Frau,
Mit Lust wohl in den Rau,
Warum denn Menschen nicht?

Selbst Juno mußte lachen,
Als Jupiter wollt machen,
Ihr einen dicken Bauch;
Doch läßt sie sich´s gefallen,
Und läßt sich tapfer knallen,
Bei einem Rosenstrauch.

Diana, müd vom Jagen,
Läßt sich den Spieß behagen,
Sie steckt ihne selbst hinein.
Doch, wer ihr will gefallen,
Der muß dabei vor allem
Recht wohl beschlagen sein.

Merkur, der Götterbote!
Ist auch von solchem Schrote:
Wenn er ausfliegen soll,
besucht er jede Nymphe
Und gibt ihr wackre Trümpfe,
Spritzt ihr die Büchse voll.

Auch Cupido, der Kleine,
Greift Venus zwischen die Beine,
Sein Schwänzchen wird ihm hart;
Er spritzt den edlen Samen,
In aller Götter Namen,
Der Mutter in den Bart.

Vulkan, in seiner Kammer,
Mit seinem Schmiedehammer,
Muß auch mit an den Tanz;
Sein Schwanz wenn er geschwollen,
Hält fünf und zwanzig Zollen,
O auserlesener Schwanz!

Charon, beim Überfahren,
Fuchst alles rauch von Haaren,
Schont auch die Votzen nicht;
Pluto fuchst Proserpinen,
Der Luchs fuchst die Luchsinnen,
Warum denn Menschen nicht?

Ihr Nonnen und ihr Pfaffen!
Ihr sollt beisammen schlafen,
Laßt Messe Messe sein;
So oft die Glocken läuten,
So oft sollt ihr euch reiten,
Steckt ihn fein tief hinein.

Bemerket diese Worte,
Ihr Jungfern aller Orte,
Hört meine Lehren doch;
Verlaßt die samtnen Dinger,
Und steckt statt eurem Finger,
Den rechten Schwanz ins Loch.



An Priap

Johann Heinrich Voß

Leckt Votzen, Ihr neun Pindars-Luder,
Leckt mit Apoll, der schläfrig geigt;
Und dessen kleiner matter Bruder,
Nur durch das Fingern aufwärts steigt:
Priap! Beseele meine Leier,
Und gönne ihr das rege Feuer,
Das sich durch deine Köt ergeußt;
Und durch die aufgeschwollenen Röhren,
Um deine Wollust zu vermehren,
Dickschäumend in die Votze fleußt.

Kommt Hurenbuben, kommt zusammen,
Zeigt euren Mut und fuchst euch satt,
Ein Schauspiel setzt mich jetzt in Flammen,
Das nie der Himmel schöner hat:
Ich sehe Brüste, Zitzen strotzen,
Nebst tausend auserlesenen Votzen,
Von kaltem Bauer überschwemmt;
Ich sehe tausen Klöte glänzen,
Bei tausend auserlesenen Schwänzen,
In feiste Lenden eingestemmt.

O, reiz mich oft mit solchen Bildern,
Du meiner Sehnsucht Gegenstand;
Die Wollust ist nie genug zu schildern,
Die nur zu sehn mein Herz empfand.
Priap! Dir bau ich einen Tempel,
Und vögle andern zum Exempel
Zwölfmal, den Altar einzuweihn;
Statt Gold soll kalter Bauer glänzen,
Und Votzenhaar die Tür umkränzen,
Mein Schwanz soll Hoherpriester sein.

Mensch, Adler, Wolf und Walfisch lehren,
Wie man beständig vögeln soll;
Der Sperling ist nie genug zu ehren,
Denn der ist immer samenvoll.
Kurz, alles muß gevögelt werden,
Die Votz enthält, was man auf Erden
Erhabenes nur denken kann;
Sie zeigt sich,- tausend Schwänze starren,
Der Weise vögelt mitdem Narren,
Der Bürger mit dem Edelmann.

Sind meine Klöt nur voll von Feuer,
Und macht der Schwanz sein Meisterstück,
Dann bin ich reich bei einem Dreier,
Und scheiße fast auf alles Glück.
Zufrieden und entfernt vom Neide,
Seh ich in meinem schlechten Kleide
Die Pracht der großen Herren an,
Weil der, der auf dem Throne sitzet
Wenn er den Samen von sich sprützet,
Nicht mehr als ich, empfinden kann.

Seht auf Athens erhab´nen Plätzen,
Melkt sich ein Schwanz der Zyniker;
Die Menge sieht ihn mit Ergötzen
Und steht mit Erfurcht um ihn her.
Es läßt sich Sturm und Donner hören,
Doch nichts kann unsern Weisen stören,
Obgleich der Himmel kracht und blitzt;
Er fähret fort mit langen Zügen,
Bis das er taumelnd vor Vergügen
Den edlen Samen von sich sprützt.

O, fuchste man doch in der Hölle,
euch Furien - dich, Zerberus!
Euch Parzen - und dich Schiffsgeselle,
Euch fuchst ich bloß zum Überfluß.
Weil aber dieser Wunsch vergebens,
So fuchs ich hier die Zeit des Lebens,
Und tret alsdann die Wallfahrt an;
Doch wird es mich am meisten beugen,
Wenn ich den Pluto sehe geigen,
Und selber nicht mehr vögeln kann.

So magst du mich nur immer quälen,
Furcht, Unglück, wie auch du nur willst;
Mich rührst du nicht, nur niedern Seelen
Sind, wenn du Trost mit Gram erfüllst.
Ich will mich wie mein Schwanz erheben,
Und über Glück und Unglück schweben
Mit stoischer Gelassenheit;
Man mag mich fliehen, man mag mich hassen,
Wird mir mein steifer Schwanz gelassen,
So sterb ich mit Zufriedenheit.



Sonette

Friedrich Schlegel

I.
So liegst du gut,
gleich wird´s sich prächtig zeigen
wie klug mein Rat.
Ich schiebe meinen Dicken in dein bemoostes Tor,
man nennt das ficken.
Du fragst warum, davon lass mich jetzt schweigen.

Oh, seh´ ich Schmerz in deinem blauen Blicken,
das geht vorbei.
Du mußt zurück dich neigen.
Gleich wird dein Blut dir jubeln wie die Geigen von Engeln,
welche ihre Brüste schicken in bebender Musik zum Ohr der Welt.

Famos, du einst dich mir in sanftem Schaukeln
Die Schenkel pressen schmiegend
Es umgaukeln mich Düfte, die mich locken in die Unterwelt

Ein Stoß, ein Schrei.
Die weißen Glieder zittern
Vor Lust wie Apfelblüten in Gewittern.



II.
Der rauhe Nord, der früh nach Rom mich jagte
Wurd´ dort zum Zephyr hyazintner Lüste.
Und keiner der nur immer Mädchen küßte
Rühm seinen Schwanz das er zum Himmel ragte.

Auch mich erregen noch die herben Brüste
kampanscher Mädchen,doch wie oft verzagte
mein Meerschaum an dem fremden Golf und klagte
daß ohne recht Verständnis diese küßte.

Wie anders schmiegte sich der Arsch des Knaben
Dem Schwanz in lieblich rundlichen Gehaben
Kein Weib hat so behende mit der Zunge
Die Eichel mir geleckt wie dieser Junge.

Oh, könnt´ ich doch an deinem Mamorhintern
Mein Knabe viel Monde überwintern.



III.
Du, meine Hand, bist mehr als alle Weiber
Du bist stets da, wie keine Frau erprobt
Du hast noch nie in Eifersucht getobt
Und bist auch nie zu weit, du enger Reiber

Ovid, mein Lehrer weiland hat dich recht gelobt
Denn du verbirgst in dir ja alle Leiber
die ich mir wünsche, kühler Glutvertreiber
Dir hab ich mich für immer anverlobt.

Ich stehe stolz mit dir im Raume
Und streichle meine bläulich-rote Glanz
Schon quirlt sich sanft der Saft zum Schaume
So zieh´ ich aus Erfahrung die Bilanz.

Die Zweiheit freut mich nur im Wollust-Träume.
Sonst paart sich meine Faust mit meinem Schwanz.



Das erotische Varieté

Alfred Ehrenstein

Auf offner Straße in der Nacht
Entkleidet sich ein Kneipenwirt.
Ein Ingenieur ist aufgebracht,
der sich bei seinem Weib verirrt.

Nach gleichgesinnten Viechern schielt
Ein homosexueller Hund
Ein Greis der mit sich selber spielt,
merkt, allzuviel ist ungesund.

In schmutzig-grüner Tunke hockt
Ein blauer Syphilitiker
Ein Boxer bebt, ein Baby bockt
Verstiert fault ein Zylinder-Herr.

Ein Auto bringt ein Fräulein um
Ein Junge bricht ein Mädchen an
Verbittert ist ein Mensch, warum?
Weil er nicht koitieren kann.



Über die Verführung von Engeln

Berthold Brecht

Engel verführt man gar nicht, oder schnell.
Verzieh´ ihn einfach in den Hauseingang, steck´ ihm die Zunge
in den Hals und lang´ ihm untern Rock,
bis er sich nass macht.
Stell´ ihm das Gesicht zur Wand, heb´ ihm den Rock
Und fick´ ihn.
Stöhnt er irgendwie beklommen, dann halt ihn fest und lass´ ihn
Zweimal kommen.
Sonst hat er dir am Ende einen Schock.
Ermahn´ ihn, daß er gut den Hintern schwenkt,
Heiß´ ihn dir ruhig an die Hoden fassen,
Sag ihm, er darf sich furchtlos fallen lassen
Dieweil er zwischen Erd´und Himmel hängt
Doch schau´ ihm nicht beim Ficken ins Gesicht
Und seine Flügel, Mensch, zerdrück´ sie nicht.



Moralische Anatomie

Erich Kästner

Da hat mir kürzlich und mitten im Bett
Eine Studentin der Jurisprudenz erklärt:
Jungfernschaft sei möglicherweise ganz nett,
besäß´ aber kaum noch Sammlerwert

Ich weiß natürlich, daß sie nicht log
Weder als sie das sagte
Noch als sie sich kenntnisreich rückwärts bog
Und nach meinem Befinden fragte.

Sie hatte nur Angst vor ´nem Kind
Manchmal besucht sie mich noch
An der Stelle wo andere moralisch sind
Da ist bei ihr ein Loch.



Doppelwunschtraum

Erich Fried

Das Kissen
Trieft schon
Auf dem Emma
Geöffnet liegt.
Ihr Otto
In ihr
Auf und ab
Eine schmierölig
Grunzende Pumpe
In Emmas
Geschlossenen Augen
Pfählt sie
Der Kellner
Ivan
In Ottos
Leerer Faust
Zerquetschen
Langsam
Ivans Hoden.



So

Ulla Hahn

Auf der rechten Seite so liegen
Das sie Knie das Kinn fast berühren.
Sich den Rücken freihalten
Für einen nicht zu weichen, schmiegsamen Bauch.
Beine auch,
die mit meinen scharf in die Kurve gehen.
Zwanzigfach Zehen,
ganz unten.
Ums Herz in der linken Brust
Eine Hand die den Schlag spürt.
Und bleibt im Nacken ein schlafender Mund,
Speichelfäden.
Morgens aufwachen
Immer noch da sein.
So.



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