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Nur Worte

Der Schmerz geh nach innen, deshalb kann das Wasser ihn nicht wegwaschen. Es wäscht nur den äußeren Dreck weg, nicht daß, was nach innen geht.
Meine Füße berühren noch immer den Boden. Noch immer nicht bin ich daß, was ich sein sollte.

Im Herzen ein Entdecker, in der Seele ein Prophet.

Die Frage, ob ich einen Mord begehen könnte, stellt sich immer öfter.
Zu oft.
Einen Mord begehen...

Ich bin kein Entdecker, und auch kein Prophet.

Mich umgibt diese Mauer, gibt mir Schutz.
Würde ich jemanden dahinter lassen, würde sich mich nicht mehr schützen können.
Dann würde der Schmerz wiederkommen, der richtige Schmerz, der echte Schmerz.

Kein Entdecker.

Ich dürste nach Einsicht, es macht mich wahnsinnig zu wissen, daß ich nicht einsichtig bin.

Im Herzen ein Entdecker.

Entdecke das Herz in dir.
Entdecke dich in dir.
Ich bin nicht in mir.
Etwas ist in mir.
Frißt an meinem Herzen, zerrt an meinen Eingeweiden.
Mein Herz ist so klein, wie sollte da ein Entdecker reinpassen?

Nein, mein Kopf ist noch nicht in den Sternen.
Aber meine Füße berühren noch immer den Boden unter mir.
Der Klumpen, den ich mein Herz nenne,
schlägt,
schlägt,
schlägt noch immer.
Ein beruhigendes Geräusch, eigentlich.

Kann man sich eigentlich selbst den Rücken zukehren?
Gefühle abschaltbar machen, das möchte ich! Aufhören, mich im Kreis zu drehen.
Das was noch kommen könnte.

Auch kein Prophet.

Die Angst frißt mich auf.
Ich vermisse es, gehalten zu werden.
Festhalten.
Ich halte fest an mir.
Lasse ich nicht los.
Kann mich nicht loslassen.

Wenn ich schreien könnte. Alles aus mir herauslassen.
Schreien.
Den Schmerz, die Angst, die schlechten Gefühle.

Was sind eigentlich Gefühle?

Die Bilder in meinem Kopf prallen aufeinander wie Gewitterwolken.
Immer diese Bilder.

Meine Angst hat ein Gesicht und einen Namen.
Sie hat eine Stimme.
Ich kenne diese Stimme, kenne sie gut.
Ich mag nicht hassen!
Das Hassen ist eine schlimme Krankheit.
Es befällt zuerst deinen Kopf und dann dein Herz.
Und dann frißt es dich auf.
Schwärzt deine Gedanken.

Wenn ich meine Augen schließe, ist alles schwarz.
Trotzdem ist da ein Licht.
Ich bin das Licht.
Ich bin mein Licht.
Niemand ist mein Licht, wenn ich es nicht bin.

Wähle ich wirklich den Weg des geringsten Widerstandes?

Ich brauche mich.

Kein Prophet in meiner Seele.

Auch keiner auf meiner Schulter.

Mein Kopf schmerzt, aber er ist noch nicht in den Sternen.
Noch bin ich da.
Das Ausatmen fällt mir schwer, viel schwerer als das Einatmen.

Die Worte sind nicht mehr greifbar,
greifen nicht mehr.
Ich greife nicht mehr.

Ich bin keine Hülle.
Ich bin ein echter Mensch.
Ich fühle.
Ich will nicht mehr fühlen.
Ich fühle.
Nicht jetzt, nicht ich!



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